Die Saison 2022/23

Fußball in Verbindung mit Zahlen, Daten, Fakten, Grafiken – das fasziniert mich. Vielleicht interessiert sich ja so manch anderer auch für die Daten, die mir auffallen und die ich hier an den Mann, die Frau und auch an die anderen bringen will.

Mein Thema soll hier die 2. Liga sein. Bundesliga und 3. Liga haben Extraseiten… Was ich euch alles um die Ohren haue und auf die Augen drücke, wird sich zeigen. Zudem bin ich gespannt, was man mit wordpress in Version 6 so alles fabrizieren kann. Es soll nicht nur ein Blog sein. Nutzt deshalb fleißig die nach und nach entstehenden Menus und Links zu den Seiten und Beiträgen, die sich im Inneren des Systems noch so befinden.

Gestartet bin ich mit der Auftaktpartie der 2. Liga zwischen Kaiserslautern und Hannover.

In der Zweitklassigkeit standen sich beide Mannschaften bisher nur zwei Mal gegenüber (2016/17). In der Bundesliga gab es dieses Duell indes 40 Mal zwischen 1964 und 2012.

Ach übrigens, Hannover 96 war 1964 mit Borussia Neunkirchen (Gruppensieger vor Bayern München) der erste Aufsteiger in die ein Jahr zuvor gegründete Bundesliga. Damals gab es eine Aufstiegsrunde der acht Regionalliga-Besten. Die Niedersachsen ließen in ihrer Gruppe Hessen Kassel, Alemannia Aachen und den FK Pirmasens hinter sich. Hannovers Trainer: Helmut „Fiffi“ Kronsbein, der 1968 dann mit Hertha BSC aufstieg und mit den Berlinern in seiner Zeit dort bis 1974 zwei Mal Dritter wurde.

Der Trainer – 1954 mit 96 Deutscher Meister durch ein 5:1 gegen Fritz Walters Kaiserslauterer (!) – verstarb vor mehr als 30 Jahren. Kronsbein hatte zuvor noch vor Gericht gestanden. In Wikipedia lesen wir dazu: „Kronsbein stand im Verdacht, seine Ehefrau Gerda im Jahre 1979 getötet zu haben. Er wurde 1984 vor dem Landgericht Hannover wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Im Gerichtsverfahren, das zunächst auf eine Verurteilung hinauslief, kam es nach zwei Verhandlungsmonaten im September 1984 zu einer Wende, als der Berliner Gerichtsmediziner Volkmar Schneider Kronsbeins Version vom Suizid seiner Gattin für glaubhaft erklärte.“ Dazu ein Bericht der „Berliner Morgenpost“.

Ihr seht also, wie das hier laufen kann. Ich komme vom Hundersten ins Tausendste. Mit 70 Jahren hat man eben doch einen weiten Blick zurück…