Vor 52 Jahren, am 6. Juni 1970, kreuzten sich die Wege des VfL Bochum und des VfL Wolfsburg (am Samstag Gegner in der VW-Stadt), als beiden das Tor zur Bundesliga offen stand. Damals gab es noch keine 2. Liga, sondern als BL-Unterbau fünf Regionalligen, deren jeweils beiden Besten in zwei Fünfer-Gruppen um je einen Platz in der höchsten deutschen Spieklasse kämpften. Bochum und Wolfsburg hatten Kickers Offenbach, Hertha Zehlendorf Berlin und den FK Pirmasens als Rivalen. Als die Elf aus dem Pott am erwähnten Tag mit 4:0 gegen die Wölfe gewann, führte sie die Tabelle vor den Berlinern an. Doch lief danach Offenbach (Trainer Tschik Cajkovski) zu großer Form auf und war endgültig nicht mehr einzuholen, als man selbst Pirmasens 4:1 schlug und Bochum gleichzeitig das Rückspiel in Wolfsburg 0:1 verlor. Bochum stieg ein Jahr später, also 1971, erstmals in die Bundesliga auf, beim anderen VfL dauerte es bis 1997. Die Niedersachsen spielen ihre 26. BL-Saison, die Westfalen ihre 36.