Verlegung abgelehnt. Die BL-Partie Köln gegen Hoffenheim, für Sonntag um 19.30 Uhr angesetzt, wird wie geplant angepfiffen. Obwohl die Kölner rund 54 Stunden vor diesem Termin noch in Tschechien auf dem Platz gestanden haben, müssen sie am Sonntag wieder ran. Die gewünschte und erhoffte Verschiebung der Begegnung sei nicht möglich, hieß es.

Die DFL müsse „sich an ihre Regeln halten“, erklärte FC-Geschäftsführer Christian Keller. „Jedem ist bekannt, dass es die 48-Stunden-Regel gibt“, so der 43-Jährige: „Und wir bewegen uns halt innerhalb des Regelrahmens. Das kann man gut finden oder nicht.“ Einer Verlegung hätten nicht nur Köln, Gegner Hoffenheim und die DFL zustimmen müssen, sondern auch Stadionbetreiber, Sicherheitsträger, Polizei und „Dienstleister ohne Ende“.

„Die Kölner sind völlig unverschuldet in eine Notsituation geraten“, hatte Hoffenheims Trainer André Breitenreiter vorher ein Engegenkommen angedeutet, „weil wir alle möchten, dass der Wettkampf fair abläuft“. Sein FC-Kollege Steffen Baumgart haderte später mit „klugen Menschen“, die festgelegt hätten, „dass es ausreicht, wenn zwischen zwei Spielen 48 Stunden liegen“. Die Kölner Partie in der Conference League beim 1. FC Slovacko hatte am Donnerstagabend wegen Nebels abgebrochen werden müssen; am Freitag um 13 Uhr ging es mit der 8. Spielminute in Tschechien weiter, der FC gewann durch einen Elfmeter 1:0 und bleibt im Wettbewerb, wenn er nun auch noch Nizza im Rückspiel schlägt.