Ein Sieg in 13 Pflichtspielen – das war zu wenig, um Trainer Marc Schneider in Fürth eine weitere Chance zu geben. Der fränkische Zweitligist hat den 42 Jahre alten Schweizer, der erst vor Saisonbeginn gekommen war, entlassen. Der Bundesliga-Absteiger nimmt aktuell Platz 15 ein.
„Am Ende müssen wir festhalten, dass wir uns zwar punktetechnisch leicht verbessert haben, aber nicht so, wie wir uns alle das vorstellen“, erklärte Fürths Geschäftsführer Sport, Rachid Azzouzi, die Maßnahme nach dem 2:2 gegen Rostock.
„Keine One-Man-Show, es geht nicht um mich, sondern um den Verein“, hatte Schneider bei seiner Vorstellung in Fürth gesagt. Er hatte zuvor den FC Thun (Schweiz) und SK Beveren aus Belgien betreut.
In den nächsten Wochen treffen die Fürther auf zwei Rivalen im Abstiegskampf: Bielefeld (h) und Braunschweig (a).